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Jin Wu
Jin Wu26. April 2024

Wenn der Fokus auf dem Ergebnis liegt, wird das Ergebnis geopfert

In einer Diskussion fragte jemand, wie man in der Beratung die Aufmerksamkeit auf das 'Ergebnis' und die Aufmerksamkeit auf den 'Prozess' ausbalancieren kann.

Meine Ansicht ist: Wenn der Berater den Schwerpunkt auf das Ergebnis legt, ist das, was wirklich geopfert wird, oft genau das Ergebnis selbst.

Aus der Perspektive der Personzentrierten Beratung wird die Beratung natürlich Wirkung zeigen, solange die sechs notwendigen und hinreichenden Bedingungen erfüllt sind. Diese Prämisse erfordert, dass der Berater die drei Kernbedingungen authentisch erlebt. In diesem Prozess ist es nicht enthalten, sich absichtlich auf das 'Ergebnis' selbst zu konzentrieren, wie auch immer dieses Ergebnis definiert sein mag.

Als Rogers 1959 in seinem Artikel die Therapiebedingungen diskutierte, wies er besonders darauf hin: Nach wiederholtem Nachdenken beschloss er, bei der Beschreibung der vierten und fünften Bedingung – also der bedingungslosen positiven Wertschätzung und der Empathie des Beraters gegenüber dem Klienten – nur das innere Erleben des Beraters von diesen beiden zu betonen, und nicht zu betonen, dass der Berater diese gleichzeitig auch absichtlich ausdrücken muss. Denn im authentischen inneren Ablauf des Beraters werden diese Erfahrungen oft natürlich durch Tonfall, Mimik usw. übermittelt. Solange diese Erfahrungen vom Klienten empfangen werden, wird die Therapie wirksam sein, was nicht davon abhängt, ob der Berater versucht, sie 'auszudrücken'.

#Wirksamkeitsparadoxon#Sechs Bedingungen#Intrapsychische Prozesse#Rogers' Theorie